Die Knöchel auch? Fragt der Kleine Buddha.

Rhythmus findet überall seinen Ausdruck. Wichtig für die Fortbewegung sind die Gelenke und insbesondere die Knöchel wesentlich. In unserer zivilisierten Kultur wurde das eigene Rhythmusgefühl geschwächt.

Das hat hauptsächlich damit zu tun, dass wir – anders als unsere Vorfahren – nicht mehr genügend gehen. Zudem benutzen wir Schuhwerk, das mehr den Strömungen der Mode unterliegt als dem Gedanken an Wohlbefinden und langfristiger Gesundheit.

 

Feldenkrais Übung: Knöchel

 

Uns auf die Grundlagen zu besinnen, dazu lädt dies Feldenkrais Lektion zum Thema Knöchel ein. Wenn wir uns hingegen nur ein paar Momente Zeit nehmen und anfangen, auf das zu achten, was wir tun, und fragen: Wo befinden sich die Füße, was machen die Wirbelsäule, die Rippen, der Kopf etc. dann beginnt ein völlig anderer Prozess im Gehirn.

Wenn wir dies tun, beginnt unser Gehirn tatsächlich sehr schnell, unzählige neue Verbindungen zu knüpfen und damit neue Bewegungsmöglichkeiten zu generieren.

Das menschliche Gehirn organisiert sich buchstäblich mittels Bewegung und die, durch Achtsamkeit gewonnenen, sensorischen Informationen dienen dabei als Treibstoff. Diese Veränderungen der Hirnaktivität können schnell zu klarerem Denken, leichteren Bewegungen, weniger Schmerz und wirkungsvolleren Handlungen führen.

Mit einem so systematischen Vorgehen, wie es die Feldenkrais-Methode ermöglicht, können sogar allmählich Handlungen möglich werden, die wir früher für unmöglich gehalten haben.

 

Achtsamkeit Tipp: Die Vollkommenheit unvollkommen zu sein

 

Es scheint heute nahezu eine Kunst, ein Leben zu führen, bei dem man sowohl mit den eigenen Träumen in Kontakt bleiben als auch seinen Verpflichtungen gebührend nachkommen kann. Dabei sind doch diese beiden Aspekte des Lebens kein Widerspruch, im Gegenteil: Für ein erfülltes, vitales und befriedigendes Leben gehen sie Hand in Hand!

Lebensumstände oder eine Arbeit, die sämtliche Träume und tiefere Aspekte des Selbst außen vor lassen, können weder erfolgreich noch gesund sein. Wenn die Anforderungen der sozialen und beruflichen Rollen so dominant werden, dass die Lebensbalance in eine schwere Schieflage gerät, fühlen wir uns nicht nur gestresst, sondern tief innen auch treulos uns selbst gegenüber, weil ein wertvoller Teil von uns dem Leben abgewandt ist.

Dieses Gefühl, irgendwie unvollständig zu sein, hat aber doch etwas Gutes und führt uns – wenn wir uns Zeit zum Innehalten nehmen – zu unseren Träumen zurück, die uns tief im eigenen Herzen bewegen und erfüllend sind.

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